"Zum langen, aber nötigen Überblick..."
HIER entsteht die Seite sammelsurium "1900000-2900000" ( in Arbeit ) oder: IN EIGENER SACHE! Dazu: guck mal
->->-> Willkommen? -> Das? Zeichen
soll Aufmerksamkeit erwecken und Sinne -> schärfen!
( VIEL IST AUCH IM "TRANSPARENTEN"? - in den Freiflächen verborgen - UNTERSETZT ODER ZUMINDEST VERLINKT
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Hier? e n t s t e h t? eine neue Verbund-Internetpräsenz. P. S. + OFFIZIELL:?
W2k /
Credo
GLÜCKWUNSCH: „...bindet es sich!" - das Nach-Denken
15. Januar 2007 um 14:37 Uhr Was tun zum Aufbau einer kritischen Gegenöffentlichkeit?
Wenn Sie „Warum NachDenkSeiten?“
anklicken, dann werden Sie finden, dass wir es für notwendig halten,
eine Gegenöffentlichkeit zum gängigen Strom der öffentlichen
Meinungsmache aufzubauen. Viele unserer Leser teilen diese Ansicht. Nur
wenn es gelingt, die Vorherrschaft des gängigen Denkens in Zweifel zu
ziehen, haben wir überhaupt noch eine Chance, die politischen
Entscheidungen zum Besseren zu wenden.
Schon die ersten zwei Wochen
des Jahresanfangs zeigen wieder, wie schwierig dieser Versuch ist. Wir
sind bei einem wichtigen Thema, dem Themenkomplex Demographie,
Geburtenrate und Alterung geradezu überrollt worden von
dramatisierenden Berichten und Sendungen. Siehe Anhang mit Hinweisen
auf massive Meinungsmache auch in den öffentlich-rechtlichen Medien.
Beim Aufbau einer kritischen Gegenöffentlichkeit haben wir es mit einer
typischen David-Goliath-Situation zu tun. Das meint, wir können nur
Boden gewinnen, wenn wir intelligent vorgehen, intelligenter als die
Macher des Hauptstroms. Was das praktisch bedeutet … Albrecht Müller.
? Mehr… Verantwortlich: Albrecht Müller | Permalink | ^ nach oben
... meine, an H. Köhler festgemachte GEDANKEN:xtes Willkommen - denn wer hier unterwegs ist, ist unterwegs ,
Credo , (möglichst zu qualifizieren) und? » achtEURO?
Die (deutschen) Behörden sind – nach wie vor – enorm verbreitet, dabei aufgebläht ... nicht weg zu denken - beziehungsweise weg zu kriegen /+1 und somit? z u m i n d e s t? eine Form, die mit typisch deutsch /+2 umschrieben werden kann. Und weiter:
Die deutschen Behörden sind? (... oder wissen sich ...) stark und sind bzw. glauben sich entsprechend anerkannt. Glückwunsch.
Aber, ob sie es wahrhaben wollen oder nicht, sie werden - bekanntlich -? auch ganz anders beurteilt.
...
Zum Beispiel hält man sich vor Augen oder gar Ihnen vor: was sie, die deutsche Behörden erreichten und dabei anrichteten?
[Hält man sich – besser Ihnen -? denen aus den Agenturen, Ämtern ... das „Schwarzbuch" - genauer: „Die öffentliche Verschwendung“ und somit dessen ernüchternde Inhalte vor Augen, sieht es schon ganz anders aus! Somit was den Glückwunsch anbelangt – auch!
Auch. Weil: Arbeitsgelegenheit-en:
...
die (freiwillige) Selbstkontrolle der Behörden in Deutschland in einer
tiefen Krise steckt. Dazu kommt das eine so genannte innere Uneinigkeit
die Behörde z. B. bei AlGII / Hartz IV (nur) zum „Papiertiger“ macht
und nicht nur machte! Denn, das ist bis heute so!?
Ich behaupte: Autorität kann die damit verbundene Behörde nur entfalten, wenn sie die Autorität seiner Kunden auch anerkennt!
Ein-e? jede-r? Abgesandte-r? der Behörde möge bedenken, dass sie / er eigentlich für uns, die Kunden, wie wir fast zu ironisch genannt werden, dazusein hat, und hätte sich schon längst - teilweise erneut - der Selbstverpflichtung unterwerfen sollen, will er als?
h u m a n? gelten.
Begriffe wie Menschenliebe, Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe. sollten dann aber auch? k e i n e? Fremdworte sein.
Übrigens - der Unhumane mit seinem Argument:
Andere handeln mit Ware, aber auch mit Menschen – hält eine Wahrheit bereit. Doch es ist nur eine mutige These, somit nichts immer Greifbares – weder im Guten, wie im Schlechten – wohlgemerkt von der? Behörde XYZ, die nun gar einem Wettbewerb seit Jahreswechsel unterliegt, wie? aus einem Auszug - siehe unten - und noch ausführlichen in Tageszeitung junge Welt?
(jW) geschrieben steht - seit 13.01.2007
-
Die neuen Sanktionsmöglichkeiten gegen Erwerbslose verstoßen gegen die Menschenwürde. Ein Gespräch mit Harald Thomé.
| Interview: Ralf Wurzbacher
Verschärfte Sanktionen gegen »arbeitsunwillige« ALG-II-Bezieher: neue Epoche der bundesdeutschen Sozialgeschichte
| Von Rainer Balcerowiak
(jW-Auszug:
Haben Sie Anhaltspunkte, daß sich die Praxis bei der Sanktionierung von Arbeitslosen sukzessive verschärft hat?
Aus unseren Beratungsgesprächen - siehe zuvor und unten -
wird ersichtlich, daß der Druck steigt. Für dieses Jahr prognostiziere
ich noch einmal eine erhebliche Verschärfung, sowohl was die Qualität
als auch die Menge der Sanktionen betrifft. Hintergrund sind unter
anderem sogenannte Benchmarking-Prozesse, in denen die Bundesagentur
für Arbeit die Verfahrenspraktiken der einzelnen Arbeitsagenturen mit dem Ziel vergleicht, das Sanktionsregime zu vereinheitlichen und zu »optimieren«.
Das ist ein perfides Instrument, Druck auf die mitunter »softeren«
Einrichtungen und Fallmanager auszuüben und zu einem repressiveren
Vorgehen gegenüber Leistungsempfängern zu bewegen. ),
siehe auch gleiche Quelle Kurz notiert:
/+6 ]
Hier streift die berühmte Pilatus-Frage: „Was ist Wahrheit? (Quid est veritas)“
Hinter dieser Frage scheint mir ein wesentlicher Kern der Arbeit der Behörde durchzuschimmern:
die Einsicht nämlich, dass in der Demokratie, wie wir sie haben (?) niemand die Wahrheit /+4+5 für sich gepachtet hat.
Und dass jeder für eigene Fehler im Ernstfall auch öffentlich gerade stehen muss. Und auch:
dass freiwillige Kontrolle allemal besser ist als unfreiwillige Kontrolle – etwa durch den Gesetzgeber.
(Zuvor durch Initiativen. ... Um – im schlimmsten Fall – Rechtsflucht ausgesetzt zu sein bzw. zu bleiben! Zurück zur Einhaltung von Rechtsgrundlage-n !)
Zum humaneren (angestrebten) Prinzip /+3 gehört: Behörden und „Kunden“ haben sich bestimmten Grundsätzen unterworfen.
(Allerdings n i c h t aus freiem Willen – s o w o h l a l s a u c h !)
Sie haben ein Sanktionssystem, welches nicht gemeinschaftlich vereinbart ist.
Dabei ist (k)ein unwichtigerer Kritikpunkt: ..., dass es einzelne Kunden durchaus schmerzen
kann,
Einschnitte in einem sozialeren Lebensabschnitt, der trotzdem die
Zugehörigkeit zur Unterschicht brachte, hinnehmen zu müssen, würde das
zugleich den übergeordneten Schichten im gleichen Verhältnis auch
passieren! Das sind Interessen der Gemeinschaft und für die G. nützlich.
(FRAGE: Aber wo gibt es Gemeinschaft-en.? Eine ANTWORT: in der Kirche. Eine weitere: in Verbänden ... . Also
in Gruppierungen sowohl in der Wirtschaft als im Sozialen Bereich, die sich aber auch im Wege stehen, wie es beispielsweise die Gewerkschaft immer mehr nachgesagt bekommt. ...)
Allgemeine Informationen zu den Themen Gewerkschaft, Tarifpolitik, Mitbestimmung und Arbeitskampf )
Doch der Kunde erbringt noch einen ganz anderen Mehrwert. Er nützt eben nicht nur den Interessen der Behörde und der darin Tätigen.
Sondern:
Indem der Kunde die Fehlbarkeit der Behörde erkennt (auch eben nicht immer anerkennt! ...)? und somit die Folgen zu begrenzen sucht, macht er sich nicht nur „zum Anwalt der offenen Gesellschaft“,
z. B. über
(allerhand durch uns) sondern auch derer, die zu Opfern der Behörden werden bzw. geworden sind.
Eine
freie humane Arbeit und ein solcher Einsatz ohne Effekthascherei gehört
zum unverzichtbaren Kern einer freiheitlichen Demokratie.
?
Dabei
muss es eine Kultur des demokratischen Staates sein, die Freiheit der
Meinung - im Allgemeinen und der Presse - im Besonderen (oder
umgekehrt) zu garantieren und zu schützen. Warum?
Weil
Demokratie davon lebt, dass Vielfalt herrscht, dass unterschiedliche
Auffassungen miteinander ringen können; weil erst in der
Auseinandersetzung mit dem anderen der demokratischeKompromiss reift.
All das können wir nur da als alltägliche Selbstverständlichkeit
erfahren und lernen, wo Freiheit herrscht, wie sinngemäß Horst Köhler als unsere Bundespräsident vor kurzem - mündlich, wie schriftlich - ausführte.
Und das heißt: (Presse-)Freiheit
kann und muss auch unbequem sein. ... Das Notwendige dazu stammt von
Albert Camus: „Eine freie Presse kann gut oder schlecht sein, aber eine
Presse ohne Freiheit kann nur schlecht sein.“
(... vom Grundgesetz garantierte Pressefreiheit ist kein persönliches Privileg, sondern eine „dienende Freiheit“, wie Jutta Limbach /+7
gesagt hat – eine Freiheit, die sich bindet, indem sie sich selbst
Grenzen setzt. Im Übrigen freue ich mich mit H. Köhler sehr, dass auch der neue Pressekodex klarmacht: nicht alles, was von Rechts wegen zulässig wäre, ist auch ethisch vertretbar.
P. S.:
Für Behörden wäre es gut, wenn sie, wie die "Multiplikatoren"
V6 ihre journalistische Berufsethik kontinuierlich neu bewerten und definieren, genau das auch zu lassen und machen. Machen!
So simpel. Das hilft:
- - - bei der Presse: die Vitalität der Pressefreiheit zu erhalten.
Es
werden Maßstäbe gesetzt? und auf deren Einhaltung geachtet. Bei
Zuwiderhandlung wird eine Strafe verhängt, die den Betroffenen
an seiner wohl empfindlichsten Stelle berührt: der Glaubwürdigkeit.
--- bei der Behörde: Sollte es zumindest ähnlich sein!
Doch generell steht im Raume:
Unter dem wachen Auge - nicht nur der Kunden, als Teil der Bevölkerung
-? ist es schwer geworden, wie Pontius Pilatus - siehe zuvor und
LEGENDE - einst seine Hände in Unschuld zu waschen und Verantwortung
von sich zu weisen.
Ich möchte noch persönlich bzw. direkter werden!
Henrik Ibsen wird das Wort zugeschrieben, man solle nie seine beste Hose anziehen, wenn man hingeht, um für Freiheit und Wahrheit
zu kämpfen.
Wir
sollten sogar verstärkt darüber nachdenken, journalistische Grundsätze
über nationale Grenzen hinweg zu erörtern, mit dem Ziel,
so etwas
wie Maßstäbe für einen Welt-Journalismus zu definieren. Wir müssen uns
mehr denn je der Aufgabe stellen, die Globalisierung zu gestalten. Und
dass die Kulturen und Religionen der Welt einander mit mehr Respekt
begegnen, dazu kann ein ethisch fundierter Journalismus viel beitragen.
Die Goldene Regel der Weltreligionen zu beherzigen:
„Was Du nicht willst, das man Dir tu´, das füg´ auch keinem andern zu“, das taugt immer.
Für Behörden und auch für Journalisten kann die vorgenannte Regel Richtschnur sein über die Aktualität hinaus; ein Anlass zum Nach-Denken und Hinterfragen der eigenen eingeschliffenen Handlungsweisen.
Deshalb bin ich auch froh darüber, wenn Journalisten hierzulande, namhafte zumal, kritisch das eigene Vorgehen beleuchten.
? ...
Unter dem Titel „Ethik im Redaktionsalltag“ zeigen erfahrene Journalisten auf, was sich auch aus Fehlern lernen lässt.
Franziska
Augstein etwa berichtet von dem Bundesminister, den sie auf einer Reise
begleitete, der zunehmend Vertrauen zu den Pressevertretern fasste und
immer offener Positionen vertrat, die sie als empörend empfand – was
sie ihm aber nicht persönlich zu erkennen gab, sondern erst durch die
Veröffentlichung ihres Reiseberichts wissen ließ. Heute bilanziert sie:
„So ‚natürlich’ meine Zurückhaltung mir während der Reise erschien, so
leid tat sie mir hinterher.“ Udo Röbel, der damals über das Gladbecker
Geiseldrama berichtete, bekennt heute:
„Es war ein Fehler, zu den
Geiselnehmern in das Auto zu steigen.“ Und Heribert Prantl erzählt von
einem hochbrisanten Interview mit einem Landesminister, das zwar
penibel alle Regeln einhielt, die zwischen Interviewer und Befragtem
gelten. Und doch: „Es hat im Frage-Antwort-Spiel
ein Satz gefehlt, zu dem keine journalistische Regel verpflichtet. Der
Satz hätte gelautet: Sie reden so, dass Sie Ihre Kritiker in ihrer
Kritik noch bestätigen. Sie reden sich um Kopf und Kragen.“
In
diesen Beispielen geht es nicht darum, dass jemand gegen Paragrafen
einer Standesordnung verstoßen hat und zu seiner Läuterung
späte
Einsicht dokumentieren will. Hier regt sich – ungefragt und unverlangt
– etwas viel Fundamentaleres, etwas, ohne das es aufgeklärten, dem
Menschen verpflichteten Journalismus überhaupt nicht geben kann. Hier regt sich: das Gewissen.
Womit
ich nochmals bei H. Köhler unt Ausführungen vor dem Presserat bin, wo
es weiter hieß: Das ist der Grund, weshalb ich solche Schilderungen für
vorbildlich halte: Journalistinnen und Journalisten setzen ihren guten
Namen dafür ein, um Berufskollegen auf die Fallstricke des Geschäfts
aufmerksam zu machen. Denn machen wir uns nichts vor: Für die Qualität
der eigenen Arbeit trägt am Ende jeder Journalist selbst die
Verantwortung
- jeden Tag aufs Neue, und niemand kann ihm oder ihr das tägliche
Ringen darum abnehmen. Sich nach der Decke strecken, um Qualität
zu sichern, in jeder Zeile, auch unter Zeitdruck, das lässt sich nun
einmal nicht an andere delegieren.
(BITTE LEUCHTKRAFT BEACHTEN)
Und die Behörde kann auch vieles! Aber? hier geht es auch darum, nicht einseitig,? nach einem wirksamen Mittel gegen Qualitätsverfall zu suchen und findig zu werden. Humaner!
Derzeit und zu lange macht es sich die Behörde zu leicht mit der eigenen Verantwortung.
?
Zu dort Tätigen - ganz konkret:
Auch
ich weiß dabei sehr wohl, dass die Bedingungen, unter denen viele von
Ihnen arbeiten, in den vergangenen Jahren nicht einfacher
geworden sind. Mittlerweile geht es um weit mehr als um persönliche Belastungen durch Mehr-Arbeit.
Überall ist es so:
Es
geht um die Frage, infolge wirtschaftlicher Schwierigkeiten, mit
Personalkürzungen, wie gehabt, zu reagieren bzw. überhaupt darum, die
Bedingungen gewähren zu können, die einfach menschlicher sind!
Die immer mehr greifende Uniformität, die sich ausschließlich aus Effizienz - siehe zuvor und unten in der "LEGENDE" - speise ist mehr als ein Übel.
Sie ist Schwäche!
Von
Vielfalt könne kaum noch die Rede sein. Noch schwerer wiegt die
Bedrohung der Werte. Wie drängend das Problem ist, davon kann die
Behörde selbst ein Lied singen. In den vergangenen beiden Jahren machte
das Thema einen Schwerpunkt der Beschwerdearbeit aus:
Knapp die Hälfte der bislang in diesem Jahr erschienen Beiträge in entsprechenden Ressorts ging darauf zurück; und die Zahl der Beschwerden und spätere Klagen ist bekannter Weise sprunghaft angestiegen. Zur freiwilligen Arbeitslosenversicherung
Deshalb:
Wir brauchen eine neue Debatte!
Gesellschaft für Bürgerrechte und Menschenwürde - Auch daüber ...
Es
geht nicht an, Menschen zur "Garnierung" mit der Bezeichnung
Unterschicht abzustempeln oder / und? vielleicht sogar diese zur
Tarnung von Egoismus der Oberschicht dient.
Wer das weiterverfolgt, verfolgt keine menschlich vertretbaren Zwecke mehr.
Eigentlich hat "er" sich sogar untergeordnet.
Ich weiß: Das Thema ist schwierig – auch, weil es das veränderte Verhältnis zwischen Kunden und "Dienstleister" berührt.??
Zu
kritischen Menschen (nicht nur Journalisten) gehört nun einmal immer
auch ein Quäntchen Stolz. Menschen, die ihren Stolz verlieren, auch
gegenüber dem Arbeitgeber, der Behörde ... verlieren deshalb
möglicherweise etwas, was essentiell ist für ihren Beruf. - Für ihr
Leben!
AUFRUF AN ALLE:
Lassen Sie es bitte nicht so weit und noch weiter kommen.
(BITTE LEUCHTKRAFT BEACHTEN)
Auch
die unter Ihnen, die andere Ziele haben, sollten sich in Ihrem eigenen
langfristigen Interesse klarmachen, wo die Grenze verläuft.
Schon macht sich auch außerhalb der Branche, der ich angehöre /+8, eine Ernüchterung breit, die dem Leben nicht bekommt. Da lese ich, H. Köhler, zum Beispiel:
„Medien
werden von ihren Managern immer mehr als ökonomische Güter wie andere
auch behandelt und vorrangig oder gar allein am Ertragsinteresse
ausgerichtet.“ So hat es der Richter am Bundesverfassungsgericht,
Wolfgang Hoffmann-Riem, beschrieben.
Als
Journalist oder Verleger – als einer, der den Anspruch nicht aufgibt,
der Wahrheit zu dienen - würde ich das als Warnsignal auffassen.
(In aller Bescheidenheit, das ist auch meine Meinung, die ich nicht grundlos gerade hier und in diesem Zusammenhang platziere!Wie:
Es
kommt schon darauf an, welches Bild die Presse, die Behörde und jede
Mensch von sich selbst hat, was ein Jeder daraus macht und wie es
vermittelt (ist / wird).
Köhler:
Nein, es ist nicht unanständig, mit Zeitungen Gewinn machen zu wollen.
Und ein Verleger, dessen Produkt am Markt nicht bestehen kann, dient
weder seinen Mitarbeitern noch der Pressefreiheit. Aber ist es nicht
doch auch etwas ganz Besonderes, Zeitung machen zu dürfen? Ich finde,
als Journalisten und Verleger sollten Sie das hüten und bewahren, was
den Kern Ihrer Arbeit ausmacht und weshalb sie unter dem Schutz des
Grundgesetzes steht. Ich selbst bin in dieser Frage konservativ.
Deshalb neige ich zu Karl Marx. Der hat gesagt:
„Die erste Freiheit der Presse besteht darin, kein Gewerbe zu sein.“
Denken
Sie bitte daran, und lassen Sie sich daran erinnern, zur Not auch von
Mitarbeitern, die von ihnen abhängen. Beide, Journalisten und Verleger,
sind gefordert. )
Hieraus leite ich ab - das gilt sinngemäß auch für Behörden - mehr noch sollte endlich dort gelten! Gültigkeit durch Anwendung erfahren!
Übrigens:
Kommerzielle Zwänge müssen nicht zwangsläufig zu? (... x-beliebigen)
Einbußen führen. Der wirtschaftliche Aufstieg der Bundesrepublik
Deutschland ist auch dadurch gekennzeichnet, dass Innovation und Produktivität
gerade dann zunahmen, wenn die Wettbewerbsbedingungen besonders hart
waren. Und amerikanische Pressehistoriker haben herausgefunden, dass
technologische Erneuerungen durchaus auch einen heilsamen
wirtschaftlichen Druck auf den Journalismus - und anderen Sphären
-ausgeübt haben. Denn erst als im 19. Jahrhundert neue, schnelle
Druckmaschinen zur Verfügung standen und die Industrie mit Hilfe der
Werbung Massengüter unter die Verbraucher bringen wollte, konnten sich
die Zeitungen von den sie bis dahin prägenden parteipolitischen
Bindungen lösen und lernten, Massen anzusprechen – was nur gelang,
indem man eine unparteiische Sprache fand: die moderne
Nachrichtensprache eben. Die technische Innovation wurde nach dieser
Lesart also zu einem der Auslöser für politische Unabhängigkeit im
Journalismus.
Ich gebe zu:
Diese These ist ungemütlich, weil sie so völlig ohne Romantik auskommt. Und ich weiß: Es gibt auch den Impetus
der Aufklärung im Journalismus, und er ist wesentlich. Weil das so ist,
sage ich: Ihr Ehrgeiz wäre nicht ausreichend, wenn Sie sich vornähmen,
Qualitätseinbußen im deutschen Journalismus zu verhindern, obwohl Sie
in einem immer schwierigeren Marktumfeld agieren. Nehmen Sie
sich
doch bitte vor, die Qualität im deutschen Journalismus zu steigern,
weil das nicht nur für Ihr Unternehmen, sondern für das Land insgesamt
gut ist.
???????????? Bildungsfragen
Diese
Welt will erklärt werden. Sie war noch nie so kompliziert wie heute.
Aber sie hat auch noch nie so viele Möglichkeiten zum friedlichen
Ausgleich, so viele Chancen der Zusammenarbeit und der
Wohlstandsmehrung für alle geboten. Die zunehmende Komplexität der
Zusammenhänge verlangt eine hohe Qualifikation derer, die das Erklären
übernehmen. Doch sie schafft auch einen neuen Bedarf an Aufklärung, und
wer diesen Beitrag leisten kann, dessen Gewicht wird steigen.
Zwischen
dem Aufklärungsauftrag der Journalisten und dem Auftrag der Verleger,
das gemeinsame Produkt mit Erfolg zu verkaufen, lässt sich meiner
Meinung nach eine Spannung aufbauen, die einen echten Qualitätsschub
bringen kann. Den brauchen wir auch, denn der Wandel, den unser Land
erlebt, muss erklärt werden, damit er verstanden werden kann, und er
muss verstanden werden, damit er gestaltet
werden kann. Ich wünsche mir deshalb einen Journalismus, von dem sich mehr lernen lässt über die Welt in Veränderung, an der wir
teilhaben.
Ich wünsche mir, dass Veränderung nicht vornehmlich gemessen wird als
Abstand vom Status Quo, sondern auch in den neuen Sichtweiten und
Blickwinkeln, die Veränderung ermöglicht. Manche Lösung kann sich erst
ergeben, wenn man unterwegs ist, und ein fundiertes Urteil über solche
Lösungen kann nur treffen, wer sich auch auf den Weg gemacht hat.
+++
Manche Menschen sind sehr viel weniger um ihren eigenen
Vorteil bedacht als andere. Wo dieses Verhalten im Hirn verankert sein könnte,
zeigen Experimente mit Computerspielern.
Mehr ...
zu sein auf die Zukunft, sich kompetent zu machen für das Neue: das
sind Haltungen, die guten Journalismus schon immer ausgezeichnet Ich
weiß, Sie brauchen feste Standpunkte. Aber das heißt nicht, dass Sie
stehen bleiben sollen. Offen zu sein für den Wandel, neugierighaben,
und sie sind heute mehr gefragt denn je.
Ohnehin
hat sich der journalistische Handlungsrahmen bereits stark ausgeweitet:
Journalisten, die es mit ihrem Aufklärungsauftrag ernst meinen, blicken
schon heute über den Tellerrand nationaler Grenzen weit hinaus; sie
erfassen die internationale Dimension der
Aufklärung. Politiker
können das genauso tun, und sie tun das hoffentlich auch immer mehr.
Doch sie leben auch in der Spannung, dass sich immer mehr Bereiche
durch die Globalisierung entgrenzen, während politische Verantwortungs-
und Handlungsmandate im Prinzip räumlich und zeitlich begrenzt bleiben.
( & ein eigenes
Forum? ist auch noch bereit ..., wie dies PRO UND KONTRA ... ggf. KLARTEXT... HILFE ... )
Das NEUESTE:
Nicht
nur die Wörter, sondern auch die Betonung bestimmen die Bedeutung eines
Satzes. Wie das Gehirn diese Information verarbeitet, haben Forscher
nun herausgefunden.
Mehr ...ALS DISKUSSIONSGRUNDLAGE:
Blogger gegen Abmahner
ZUM
RECHT UND MIT
Anbieterkennzeichnung im Internet IN ZUSAMMENHANG STEHENDEN
(
DAS Fragezeichen UNBEDINGT ANKLICKEN! Danke- und Bitteschön!